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Peter A. Zellermayer

Peter A. Zellermayer

Gründer Wiener VitalitätsManagement®

Welchen Sinn gibst Du deinem Leben?

Heute lade ich Dich dazu ein, Deine Aufmerksamkeit auf das Thema Sinn zu lenken. Lies den folgenden Ausspruch … NICHTS hat eine Bedeutung. Es sei denn Du gibst ihm eine!

Und spüre, was er in Dir für Gefühle auslöst? Welche Gedanken drängen sich Dir auf? Bist Du jemand, der häufig über den Sinn von Ereignissen oder den Sinn des Lebens grübelt? Wie präsent ist dieses Thema in Deinem Leben? Markiere spontan, wo Du Dich aktuell auf der unteren Skala wieder findest:

Bist Du jetzt nachdenklich geworden und möchtest mehr darüber in Erfahrung bringen? Dann lies gerne weiter und sei Dir bewusst, dass zu aller erst zu klären ist, was Du unter den Begriffen Sinn und Leben verstehst. Dient Dein Leben einem bestimmten Zweck, welches Ziel strebst Du an, welchen Nutzen hat es (für wen) und welche Bedeutung misst Du dem bei? Muss Leben Sinn haben?

Jürgen Beetz meint dazu: Ziel ist fern, Zweck ist nah. Sinn ist tief, Zweck flach. Sinn beschreibt den Füllstand in einem Gefäß – ein ‚erfülltes’ Leben.

Oftmals stellt sich die Sinnfrage erst bei existenziellen Krisen, wo sich Ereignisse nicht mehr in das vorhandene Gedankenkonzept integrieren lassen. Hier beschäftigt man sich dann auch mit Fragestellungen rund um Glück und Sinn von Leid.

Auch wenn vorherrschende Glaubenskonzepte in der Gegenwart möglicherweise etwas in den Hintergrund gerückt sind, erscheint ein Blick auf die Antworten der unterschiedlichen Religionen über den Sinn des Lebens durchaus sinnvoll:

Im Christentum soll die Gemeinschaft mit Gott und untereinander gepflegt werden. Der Islam verweist darauf, Allah zu dienen und sein Wohlgefallen zu erlangen. Im Hinduismus strebt man nach 4 Lebenszielen: Wohlstand, Begierde, Pflicht/Moral und Erlösung. Beim Buddhismus kann nur durch die Auslöschung der Gier das Leiden des Lebens überwunden werden. Im Judentum spielt die Einhaltung der göttlichen Gesetze eine zentrale Rolle.

Auch scheinen die Antworten der Philosophen in der Antike und dem Mittelalter betrachtenswert:

Für Platon ergibt die Selbstprüfung des eigenen Lebens, also die philosophische Reflexion, den höchsten Sinn. Während bei Aristoteles nur das Philosophieren und wissenschaftliche Arbeiten zur Erfüllung führt. Die Stoa sieht Wünsche, Leidenschaft und Affekte als hinderlich an und strebt nach innerer Ruhe und Übereinstimmung mit der Natur.

Sowohl Religion als auch Philosophie spiegeln eine breite Vielfalt an Zugangsmöglichkeiten und unterschiedlichen Aspekten wider. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass es kein Patentrezept für die Frage nach dem Sinn des Lebens und deren Antworten gibt. Ganz im Gegenteil, jeder Einzelne entscheidet selbst individuell über die eigene Bedeutungsgebung. Unbestritten bleibt jedoch, ein sinnerfülltes Leben für zu mehr Lebensfreude und Lebensenergie – erhöht also Deine Vitalität!

Du bist jetzt auf den Geschmack gekommen und möchtest gleich mehr ‚Sinn’ in Dein leben bringen? Ja – BEEINDRUCKEND!

Mache Dir die Musik an bei der Du am besten entspannen kannst. Schließe die Augen und gehe einmal tief in Dich rein. Was ist Dir in Deinem Leben wichtig? Wofür möchest Du stehen? Wie setzt Du das konkret im Alltag um? Bewegst Du Dich auf das zu, wo Du hin möchtest?

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