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Nein sagen: Photo by Isaiah Rustad on Unsplash
Peter A. Zellermayer

Peter A. Zellermayer

Gründer Wiener VitalitätsManagement®

Wie ein NEIN dein Leben verändert

Sei bitte ganz ehrlich zu dir. Wie oft versuchst du es anderen Recht zu machen und vernachlässigst die wichtigste Person? Dich!

Nein sagen zu können ist Gewinn an Kraft und Zeit.

Else Pannek

Fällt es dir auch oftmals schwer einfach NEIN zu sagen? Erwischst du dich hin und wieder bei einer Aufgabe und fragst dich: „Warum habe ich nicht einfach nur NEIN gesagt?“. 

Überlege bzw. markiere im Anschluss, wie oft du zu deinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen stehst und dir bei den stetigen Anforderungen aus deiner Umwelt das Wort ‚Nein’ über die Lippen kommt?

Fehlende Selbstfürsorge – also die Missachtung physischer und psychischer Symptome – kann schnell zu massiven Störungen führen, wie z. B.:

  • Schlafstörungen
  • Stressanfälligkeit
  • Innere Unruhe
  • Wachsende Ungeduld und Unzufriedenheit
  • Das Gefühl, nicht selbst entscheiden zu können, keine Wahl zu haben
  • Fehlende Motivation im Berufs- und Privatleben
  • Hoffnungslosigkeit und Angst im Hinblick auf die Zukunft
  • Das Gefühl von Sinnlosigkeit und Traurigkeit

Kennst du den ein oder anderen obigen Punkt? Möchtest du über eine bewusste Selbstwahrnehmung deine Selbstfürsorge wieder steigern? Dann sind nachstehend angeführte Anregungen vielleicht hilfreich für dich:

Setze Grenzen!

Beobachte dich, wann und wie oft du über deine Grenzen gehst. Oftmals reicht ein ‚Jetzt nicht’, um deinem Gegenüber ein freundliches Stop zu signalisieren. Auch hilft das ruhige, höfliche und wertschätzende ‚Nein’ immer wieder bei Kleinigkeiten zu probieren, bis es ganz selbstverständlich Einzug in deine laufenden Gespräche findet.

Kommuniziere angemessen!

Artikuliere deine Wünsche und Bedürfnisse in Form von Ich-Botschaften. ‚Ich fühle mich vernachlässigt, weil …’ beschreibt dein Gefühl und ist kein anklagender Vorwurf wie die Du-Botschaft „Du kümmerst Dich nicht um mich!“. Beachte: Druck erzeugt immer Gegendruck. Daher bieten sich Ich-Botschaften für eine wohlwollende Kommunikation gut an.

Verzeihe – dir und anderen!

Manchmal erschweren wir uns das eigene Leben unnötig durch überzogene Selbstansprüche. Gleichzeitig beurteilen wir oft andere nur allzu hart. Daher ist es einfach fein, folgenden Ausspruch – für sich selbst und andere – immer im Hinterkopf zu haben: Wo gehobelt wird, dort fallen Späne. Verzeihen – sich selbst und anderen – nimmt Stress heraus, trägt zur eigenen Entlastung bei und führt zu einer angemessenen psychischen Entschleunigung. Ein anderer Zugang wäre, sich selbst zu fragen, was dich konkret antreibt oder dich stört und in welcher Weise das mit dir selbst zu tun hat?

Reflektieren

Denke darüber nach in welchen Situationen du lieber nein gesagt hättest und warum? Waren es fehlende Informationen? Oder wolltest du das eigentlich von dir aus nicht? Wenn du eine Entscheidung triffst und diese sich im nachhinein als falsch herausstellt, dann konntest du das natürlich nicht wissen. Wenn du aber von dir aus schon nicht möchtest, dann nutze ein NEIN oder bringe deine eigenen Bedingungen hinzu. „OK, ich schaue mir das 10 Minuten an!“. 

Jetzt liegt der Ball bei dir. Wie integrierst Du obige Informationen jetzt gleich in Deinen Alltag? Gibt es vielleicht heute noch Gelegenheit dazu, endlich NEIN zu sagen? Ja – PERFEKT! Was könnte auf dich zukommen und wie wirst du jetzt reagieren? Du hast es selbst in der Hand!

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